EU kauft weiter russisches LNG: Wie Europas Gasimporte Russlands Kriegskasse füllen
Die EU will raus aus russischer Energie – doch in der Praxis wird weiterhin LNG aus Russland importiert. Das sorgt für Kritik: Während Europa die Ukraine unterstützt, fließen über Energiegeschäfte weiter Milliarden nach Moskau.
EU-Importe von russischem LNG: Was aktuell passiert
Obwohl die EU seit Beginn des Ukraine-Krieges zahlreiche Sanktionen gegen Russland beschlossen hat, werden weiterhin Flüssiggas-Mengen (LNG) aus Russland nach Europa geliefert. Kritiker sagen: Das sei nicht nur ein moralisches Problem, sondern auch ein finanzielles – denn Energieexporte gehören zu den wichtigsten Einnahmequellen Russlands.
Warum wird überhaupt noch Gas gekauft?
Der Hintergrund ist komplex:
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Versorgungssicherheit: Nach dem Einbruch der Pipeline-Lieferungen wurde LNG als Ersatz wichtiger.
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Verträge & Infrastruktur: Häfen, Terminals und langfristige Lieferverträge machen eine sofortige Abkehr schwierig.
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Preis & Marktlogik: Energie wird weiterhin dort gekauft, wo sie verfügbar und bezahlbar ist.
Was die EU plant
Gleichzeitig arbeitet die EU an einem vollständigen Ausstieg: In der EU-Politik gibt es Pläne bzw. Schritte, russische Gasimporte schrittweise zu beenden, um Erpressbarkeit zu reduzieren und Geldflüsse nach Moskau zu stoppen.
Fazit
Der Kurs ist offiziell klar: weg von russischer Energie. Doch die Realität zeigt: Der Ausstieg ist politisch beschlossen – aber wirtschaftlich und infrastrukturell noch nicht überall umgesetzt.
